zumikon | kultur und kommunikation

Aktuelle Ausstellungen

zumikon lounge

Isi Kunath:
How fragile we are, how fragile we are

Eröffnung: Donnerstag, 21. April 2016, 20 Uhr
Einführung: Sandra Basal Chávez (Hochschule für Musik)
Ausstellung bis 29. Mai 2016

Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr (Pfingstmontag geschlossen)
und nach telefonischer Vereinbarung, 0172-8118978

zumikon studio

Susanne Carl | Bruno Weiß:
»Ich bin nicht auf dieser Welt«

Ausstellungseröffnung: Donnerstag,21. April 2016, 20 Uhr
Einführung: Klaus Kusenberg, Schauspieldirektor, Staatstheater Nürnberg
Ausstellung bis 29. Mai 2016

Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr (Pfingstmontag geschlossen)
und nach telefonischer Vereinbarung, 0172-8118978

Finissage | Talk | Walk | Pictures: Sonntag, 29. Mai 2016, um 16 Uhr
Künstlergespräch: Joshua Groß mit Susanne Carl und Bruno Weiß. Im Anschluss sind die Besucher herzlich eingeladen, an einer Kunstaktion mit Masken und fotografischer Bildinszenierung teilzunehmen.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation »Ich bin nicht auf dieser Welt«
Herausgeber: Institut für moderne Kunst Nürnberg
Text: Thomas Heyden | Interview von Regina Pemsl mit Susanne Carl und Bruno Weiß
152 Seiten | dt./engl. | zahlr. farb. Abb.
Verlag für moderne Kunst, Wien | ISBN 978-3-903131-13-2

Seit 2012 arbeitet die Künstlerin und Performerin Susanne Carl (*1962) mit dem Fotografen Bruno Weiß (*1951) an der Fotoserie »Ich bin nicht auf dieser Welt«.
Die Vorgehensweise bei dieser Fotoserie ist immer die gleiche, das Ergebnis stets ein anderes: Susanne Carl baut Masken und lässt mit deren Hilfe und dank ihrem reichhaltigen Kostüm- und Perückenfundus in performativen Aktionen eine Vielzahl von Charakteren lebendig werden.
Gemeinsam mit dem Fotografen Bruno Weiß sucht Carl dann den passenden Schauplatz für die jeweilige Inszenierung: Das kann ein Hotel sein, ein Museum, ein Parkhaus oder ein Fußballstadion. So entstehen ebenso überraschende wie berührende Fotografien, sorgfältig inszenierte und komponierte Rollenporträts, die unweigerlich zu Keimzellen für Geschichten werden: traurige, komische und abgründige. Da wäscht sich ein Engel die Füsse in Unschuld, da träumt sich eine Putzfrau als zeitgenössische Allegorie der Sehnsucht aus einem Klassenzimmer in die große weite Welt, oder da bringt eine elegante Dame mit erschreckend sensiblem Blick fürs Detail als moderner Sisyphos mit der Rosenschere jeden einzelnen Grashalm in Form.
Im Ausstellungsraum des Instituts für moderne Kunst im studio des zumikon zeigen Susanne Carl und Bruno Weiß nun erstmals eine Auswahl von Arbeiten aus ihrer Fotoserie. »Obwohl die Figuren Masken tragen, kommen sie uns merkwürdig vertraut vor und manchmal erkennen wir uns sogar selbst in ihnen.«, schreibt Thomas Heyden in dem zur Ausstellung erscheinenden Katalog.
Mit ihrem Verschieben von Realitäten öffnen Susanne Carl und Bruno Weiß neue Bedeutungsräume und schaffen etwas Außergewöhnliches: Sie bringen das Wundern und Staunen wieder in die Welt.